Esra Aydin, Project Manager // Who is Who guide to the Munich Art Scene

Esra Aydin-2992

 

Esra ist Kommunikationsexpertin mit einem riesigen Netzwerk an Kulturschaffenden deutschlandweit.

Beim Münchner Auktionshaus Karl & Faber kümmert sie sich um das Bild des Hauses in der digitalen Welt. Sie ist Beisitzerin im Vorstand des Kunstvereins München und will im Rahmen dieser Aufgabe vor allem ein junges Publikum für den Kunstverein begeistern, einen Bezug zu einer neuen Generation von Mitgliedern herstellen.

“Mein großer Wunsch für Initiativen dieser Art ist, dass die jungen, gerade in dieser Stadt unerlässlichen Ausstellungs- und Projekträume wie beispielsweise das Prince of Wales, stärker miteinbezogen werden!”

“Ich war bislang erst zwei Mal beim Kunstwochenende (2012 und 2013) und habe es positiv in Erinnerung: gute Ausstellungen, gute Talks, einige interessante Gäste von anderswo. Eine insgesamt  wichtige Veranstaltung mit jeder Menge unausgeschöpftem Potential.”

“Das Kunstwochenende 2015 zeitgleich mit den Opernfestspielen und dem Filmfest stattfinden zu lassen ist ein mutiger Schritt. Denn ein über die Disziplinen hinausgehender Austausch kann soviel Bereicherndes und Unerwartetes hervorbringen. Vieles wird wahrscheinlich leider parallel laufen und somit den Austausch erschweren. Von den Opernfestspielen werde ich jedenfalls bei der Dichte an Ausstellungen und Rahmenprogramm leider nichts wahrnehmen können.”

“Synergien sind aber bei fokussierten Kooperationen wie zwischen dem Brandhorst Museum und dem Filmfest München bereichernd. Das gemeinsame Projekt “Yes!Yes!Yes! Warholmania in Munich” stellt das malerische und filmische Werk Andy Warhols vor, was will man mehr? Außerdem präsentieren Glenn O’Brien und Katja Eichinger parallel zu der Ausstellung eine Hommage an Warhols filmisches Schaffen, auf welche ich mich besonders freue.”

“Meine absoluten Musts: die Retrospektive Lea Lublins im Lenbachhaus sowie die Soloausstellung von Justin Almquist bei Deborah Schamoni und das Duett Carol Bove/ Silvia Bächli in der Barbara Gross Galerie.”

– Interview by Maria Inés Plaza Lazo for Reflektor M – 

 
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